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Season No. 1 Der SPITZENGIN

Unser SPITZENGIN vereint das verführerische Ensemble aus Rosenblüten, Lavendel sowie Noten der handgepflückten Viola purpurea mit dem filigranen Charakter der St. Galler Stickerei zu Zeiten ihrer Hochblüte.
Der Season No. 1 Gin ist ein in St. Gallen lokal gebrannter, destillierter und handgefertigter Gin mit blumigem Körper. Er vereinigt das kulturelle Erbe der St. Galler Stickerei mit dem Genuss eines klassischen New Western Dry Gin.
Der SPITZENGIN wird mit Botanicals aus 100% biologischem und nachhaltigem Anbau hergestellt. Wir erfüllen mit den darin enthaltenen Botanicals die Norm von CH-BIO-006.

Die Botanicals

Die Sankt Galler Stickerei

Die Herstellung von Leinentüchern war im Bodenseegebiet schon früh verbreitet. Noch zu Beginn des 15. Jahrhunderts war das Wort "Costances" der Inbegriff für Qualitätstuch.
Fünfzig Jahre später stieg St. Gallen anstelle von Konstanz zur führenden Textilstadt im Bodenseegebiet auf. Die mit dem St. Galler Gütesiegel versehenen Leinentücher bildeten für die Zeit um 1600 den wichtigsten Ausfuhrartikel der Eidgenossenschaft.

Die Stickerei im Wandel

Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts verlor das Leinwandgewerbe allmählich an Bedeutung, und an seine Stelle trat die ab 1721 betriebene Produktion von Baumwollgeweben. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts spannen und woben in der ganzen Ostschweiz und im benachbarten Ausland Zehntausende für die St. Galler Baumwollunternehmer. Die industrielle Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Mechanisierung der Stickerei bildete die technische Voraussetzung für die "Stickereiblüte", die Hochkonjunktur der Stickereiindustrie. St. Galler Stickereien eroberten den Weltmarkt und wurden zu den wichtigsten Exportartikeln der Schweiz. Um 1910 war die Stickereiproduktion mit 18 Prozent der grösste Exportzweig der Schweizer Wirtschaft. Über 50 Prozent der Weltproduktion kam aus St. Gallen.

Die Stickerei heute

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Ende der Stickereiindustrie eingeläutet. Wegen der wirtschaftlichen Lage in den ehemaligen Abnehmerländern, mehr allerdings noch wegen eines tief greifenden Modewandels, geriet die St. Galler Hauptindustrie in den 1920er- und 1930er-Jahren in eine langdauernde und mit hoher Arbeitslosigkeit verbundene Krise. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich die Stadt wirtschaftlich erholen. Danach überwog erstmals seit dem Mittelalter nicht mehr das Textilgewerbe, sondern in zunehmendem Masse der Dienstleistungssektor.
Heute hat sich die Stickereiindustrie nach einem wirtschaftlichem Einbruch wieder einigermassen erholt. Die ehemalige Grösse für die sie berühmt war, hat sie jedoch nie mehr erreicht. Dennoch gelten die St. Galler Spitzen noch immer als beliebtes Ausgangsmaterial für weltbekannte Kreationen der Pariser Haute Couture. Die heutige Firma Forster Rohner AG begann nach dem schweren Einruch der Stickereiindustrie um 1940 mit einer Zusammenarbeit mit den Modeschöpfern und Designern in Paris, Mailand und New York. Noch heute produzieren sie feinste und filigrane St. Galler Stickerei und tragen diese in die Welt hinaus.

Quelle: https://www.stadt.sg.ch/home/freizeit-tourismus/stgallen-entdecken/geschichte/textilstadt.html

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